Satzung des Vereins

Satzung
Sa tz u n g
d e s
V e r e i n s
Gesundheitssport Lichtenberg e.V.
Neufassung beschlossen am 20. November 2009

Satzung
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
1. Der am 05.06.1990 gegründete Berliner Hochschulsportverein „Wissenschaft Karlshorst“ e.V.
ändert seinen Namen in Gesundheitssport Lichtenberg e.V.. Er hat seinen Sitz in Berlin. Er ist in
das Vereinsregister eingetragen.
2. Der Verein ist Mitglied in den Fachverbänden des Landessportbundes Berlin e.V. und erkennt
deren Satzungen und Ordnungen an.
3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze der Tätigkeit
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts
„steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, und zwar durch Ausübung des Sports. Der Zweck
wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung und Ausübung des Gesundheits- und
Seniorensports sowie der Gymnastik. Die Mitglieder nehmen am regelmäßigen Training teil.
2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3. Die Organe des Vereins (§ 8) können ihre Tätigkeit gegen eine angemessene Vergütung
ausüben.
Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf
der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach §3,
Nr. 26a EStG ausgeübt werden. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der
Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und Vertragsbedingungen.
4. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen
Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des
Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
5. Der Verein wahrt parteipolitische Neutralität. Er räumt den Angehörigen aller Völker und Rassen
gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz.
§ 3 Mitgliedschaft
1. Der Verein besteht aus:
a) erwachsenen Mitgliedern nach Vollendung des 18. Lebensjahres
b) jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres
c) Ehrenmitgliedern
§ 4 Gliederung
Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene, in der Haushaltsführung
relativ selbständige Abteilung gegründet werden. Die Abteilungen regeln ihre sportlichen und
finanziellen Angelegenheiten selbst, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt oder das
Gesamtinteresse des Vereins nicht betroffen wird. Für die Abteilungsversammlungen sowie die
Zusammensetzung und Wahlen der Abteilungsvorstände gelten die Bestimmungen dieser Satzung.
§ 5 Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft
1. Dem Verein kann jede natürliche Person als Mitglied angehören.
2. Die Mitgliedschaft ist schriftlich unter Anerkennung der Vereinssatzung zu beantragen. Über die
Aufnahme entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung braucht nicht begründet zu werden. Bei
Aufnahmeanträgen Minderjähriger ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter
erforderlich.

3. Die Mitgliedschaft erlischt durch:
a) Austritt
b) Ausschluss
c) Tod
d) Löschung des Vereins
4. Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. Die Kündigungsfrist beträgt
einen Monat zum Halbjahresende.
5. Nach Beendigung der Mitgliedschaft bleibt die Zahlungspflicht der bis zu diesem Zeitpunkt fällig
gewordenen Beiträge bestehen.
6. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem
Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen
Mitgliedes müssen binnen 3 Monaten nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft durch
eingeschriebenen Brief schriftlich dargelegt und geltend gemacht werden.
§ 6 Rechte und Pflichten
1. Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes, an der Veranstaltung des Vereins
teilzunehmen.
2. Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung, den weiteren Ordnungen des
Vereins sowie den Beschlüssen der Mitgliederversammlung zu verhalten
3. die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen und Umlagen für den Verein verpflichtet. Die
Höhe der Beiträge und der Umlagen beschließt die Mitgliederversammlung.
§ 7 Maßregelung
1. Gegen Mitglieder, ausgenommen Ehrenmitglieder, können vom Vorstand Maßregelungen
beschlossen werden:
a) wegen erheblicher Verletzung satzungsmäßiger Verpflichtungen bzw. Verstoßes gegen
Ordnungen und Beschlüsse
b) wegen Zahlungsrückstandes mit Beiträgen von mehr als einem Halbjahresbeitrag trotz Mahnung.
c) wegen vereinsschädigenden Verhaltens, eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des
Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens.
d) wegen unehrenhafter Handlungen.
2. Maßregelungen sind:
a) Verweis
b) befristetes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb sowie an Veranstaltungen des Vereins.
c) Ausschluss aus dem Verein.
3. In den Fällen des § 7.1. a, c, d ist vor der Entscheidung dem betroffenen Mitglied die Gelegenheit
zu geben, sich zu äußern. Das Mitglied ist zu der Verhandlung des Vorstandes über die
Maßregelung unter Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich zu laden. Diese Frist
beginnt mit dem Tag der Absendung.
Die Entscheidung über die Maßregelung ist dem Betroffenen per Post zuzusenden.
Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Die Berufung ist
binnen 3 Wochen nach Zugang der Entscheidung schriftlich darzulegen. Die Mitgliederversammlung
entscheidet endgültig.
Der Bescheid gilt als zugegangen mit dem 3. Tag nach Aufgabe der Post an die letzte dem Verein
bekannte Adresse des Betroffenen.
Das Recht auf gerichtliche Nachprüfung der Entscheidung bleibt unberührt.
§ 8. Organe
Die Organe des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand
c) die Abteilungsversammlung
d) die Abteilungsleitung

§ 9 Die Mitgliederversammlung
1 Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Die wichtigste Mitgliederversammlung
ist die Hauptversammlung. Diese ist zuständig für:
a) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes
b) Entgegennahme der Berichte des Kassenprüfers
c) Entlastung und Wahl des Vorstandes
d) Wahl der Kassenprüfer
e) Festsetzung von Beiträgen und Umlagen sowie deren Fälligkeiten
f) Genehmigung des Haushaltplanes
g) Satzungsänderungen
h) Beschlussfassung über Anträge
i) Verhandlung der Berufung gegen eine Maßregelung ( § 7.3)
j ) Ernennung / Abberufung von Ehrenmitgliedern nach § 12
k) Auflösung des Vereins
2 Die Hauptversammlung findet mindestens einmal jährlich statt, sie sollte im 1. Quartal des
Kalenderjahres durchgeführt werden.
3. Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mittels schriftlicher
Einladung. Für den Nachweis der frist- und ordnungsgemäßen Einladung reicht die Absendung der
schriftlichen Einladung aus. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung
muss eine Frist von mindestens 3, höchstens 5 Wochen liegen. Mit der schriftlichen Einberufung der
Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Anträge auf Satzungsänderungen müssen
bei der Bekanntgabe der Tagesordnung wörtlich mitgeteilt werden.
4. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder
beschlussfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen
gültigen Stimmen, ausgenommen Beschlüsse gemäß § 12 und § 14. Stimmenenthaltungen gelten
als nicht abgegebene Stimmen, Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
5. Satzungsänderungen sowie Änderungen des Vereinszwecks erfordern eine 2/3 Mehrheit der
abgegebenen gültigen Stimmen.
6. Bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn diese von wenigstens 10% der
stimmberechtigten Anwesenden beantragt wird.
7. Anträge können gestellt werden:
a) von jedem erwachsenen Mitglied (§ 3a)
b) dem Vorstand
8. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen werden, wenn das
Vereinsinteresse es erfordert oder wenn wenigstens 20% der Mitglieder die Einberufung schriftlich
unter Angabe des Zwecks und der Gründe fordern.
9. Anträge müssen mindestens 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand
des Vereins eingegangen sein. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur
behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit 2/3 Mehrheit bejaht wird. Anträge auf
Satzungsänderungen, die nicht auf der Tagesordnung stehen, werden auf der nächsten
Mitgliederversammlung behandelt. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind
ausgeschlossen.
§ 10 Stimmrecht und Wählbarkeit
1. Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimm- und Wahlrecht.
2. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
3. Gewählt werden können alle volljährigen und geschäftsfähigen Mitglieder des Vereins.
4. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an den Mitgliederversammlungen teilnehmen.
§ 11 Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus:
a) dem Vorsitzenden
b) dem stellvertretenden Vorsitzenden
c) dem Kassenwart
d) dem Leiter der größten Abteilung des Vereins
2. Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der
Mitgliederversammlung.
Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des
Vorsitzenden bzw. bei dessen Abwesenheit die seines Stellvertreters. Der Vorstand ordnet und über-
wacht die Angelegenheiten des Vereins, die Tätigkeit der Abteilungen und berichtet der
Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke
Ausschüsse einzusetzen. Er kann verbindliche Ordnungen erlassen.
3. Vorstand im Sinne § 26 BGB sind
a) der Vorsitzende
b) der stellvertretende Vorsitzende
c) der Kassenwart
Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch zwei der vorstehend genannten
Vorstandsmitglieder vertreten.
4. Die Mitglieder des Vorstandes werden für jeweils zwei Jahre gewählt. Sie bleiben im Amt bis ein
neuer Vorstand gewählt ist.
5. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden oder einen durch ihn Beauftragten
geleitet.
Von den Mitgliederversammlungen und den Vorstandssitzungen werden Protokolle angefertigt, die
vom Vorsitzenden bzw. seinem Beauftragten und dem Schriftführer unterzeichnet werden.
§ 12 Ehrenmitglieder
Durch die Mitgliederversammlung können Personen, die sich um den Verein besonders verdient
gemacht haben, mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten zu Ehrenmitgliedern ernannt
werden. Sie besitzen Stimmrecht und sind von der Entrichtung von Beiträgen befreit.
Die Ehrenmitgliedschaft kann durch Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit aberkannt werden.
§ 13 Kassenprüfer
1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer, die nicht dem
Vorstand oder einem Ausschuss angehören dürfen.
Die Kassenprüfer haben die Kasse / Konten des Vereins einschließlich der Bücher und Belege
mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils
schriftlich Bericht zu erstatten.
3. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei
ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassenwartes und des
übrigen Vorstandes.
§ 14 Auflösung
1. Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine hierfür eigens einzuberufende
Mitgliederversammlung mit ¾ Mehrheit der erschienenen Stimmberechtigten.
2. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des steuerbegünstigten Zweckes gemäß § 2 dieser
Satzung fällt das Vermögen des Vereins, soweit es bestehende Verbindlichkeiten übersteigt, dem
Landessportbund Berlin e.V. zu, der es unmittelbar und ausschließlich für die in § 2 dieser Satzung
aufgeführten Zwecke zu verwenden hat.

§ 15 Inkrafttreten
Die Satzung ist in der vorliegenden Form am 20.11.2009 von der Mitgliederversammlung des
Vereins beschlossen worden und tritt in dieser Form anstelle der seit 01.12.1999 gültigen Satzung
nach Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgte am 25.02.2010.



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